PASSAUER KREIS e.V.     Verein für Politik,  Kultur und Soziales
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Freitag, 12.07. - 18:00 Uhr:  Biergarten – Gasthaus Hasenberger, Haarbach

        Sonntag, 21.07. - Treffpunkt 14:00 Uhr - Sommerfest Kinderklinik Passau mit 1000 €uro Spenden-                                                                     Übergabe                                         Sonntag, 01.09. oder 08.09.: Andorfer Knödlweg  wer teilnehmen (Sommerfest, Wandern Andorf) möchte, bitte melden unter:                                                                                                  baumgartner-max@-online.de  oder                                                                                                  08543-4527

Termine 

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                   Aktuelle Termine:
Freitag, 03.05.2019, 18:00 Uhr – Zum Koch – Vorderhainberg/Ortenburg Mitgliederversammlung mit Satzungsänderungen und Neuwahlen Stammtische: Freitag, 05.04.,  18:30 Uhr: Zum Bräu, Bad Griesbach Wandern: Samstag, 25.05.: Wandern - Zeller Wanderweg - Obernzell Sonntag, 01.09. oder 08.09.: Andorfer Knödlweg --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mo., 28.01.   Lkr. Passau wird nachhaltig – Vilshofen (Atrium) Fr., 08.02.    Vorstandssitzung – Terminplanung --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Pfarr-Caritas Vilshofen unterstützt Kinderhospiz-Projekt des Passauer Kreises e.V. Zum Foto:  Froh und dankbar sind die Mitglieder des Passauer Kreises e.V. über die Unterstützung, die man dieser Tage durch die Pfarr-Caritas Vilshofen erfahren durfte.  v.l.n.r. Silvia Ragaller, Stadträtin und 2. Vorsitzende der Pfarr-Caritas, Josef Rackl, Vorsitzender der Pfarr-Caritas Vilshofen und Annette-Christine Eggerstorfer, Leiterin des Vilshofener Hospizkreises „Hoffnungsfenster“ Es gibt Themen mit denen man sich nicht gern beschäftigt. Tod und Sterben gehören dazu. Darüber waren sich die Mitglieder des Passauer Kreises vor einem Jahr im Klaren, als sie begannen sich mit dem Thema Kinderhospiz auseinander zu setzen. Hier zu helfen war und ist den Mitgliedern ein Anliegen. Jetzt hat der Verein bei diesem Anliegen Unterstützung durch die Pfarr- Caritas Vilshofen e.V. erfahren. Seit 2002 besuchen und begleiten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizdienstes der Pfarr-Caritas Vilshofen e.V. Schwerstkranke und Sterbende. Für die von Krankheit und vom Sterben betroffenen Menschen wollen sie Begleiter, Stütze und Gesprächspartner sein. Als Ergänzung der ärztlichen, seelsorgerischen und pflegerischen Dienste, sowie der Zuwendung, die von der Familie und von Freunden und Bekannten gegeben wird, tragen die Mitglieder des Hospizkreises zu einem friedlichen Sterben bei. Jetzt hat sich die Pfarr-Caritas Vilshofen e.V. auch entschlossen mit einer 1000-Euro-Spende das Kinderhospiz-Projekt des Passauer Kreises zu unterstützen. Der Verein Passauer Kreis e.V. hat in den drei Jahrzehnten seines Bestehens immer versucht, die Aufmerksamkeit auf Projekte zu lenken, die in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz kommen. So wurden und werden Waisenkinder in Südafrika unterstützt, die ihre Eltern durch Aids verloren haben, sowie das Kinderhaus AtemReich in München, in dem schwerstbehinderte Kinder, die dauerbeatmet werden müssen ein Zuhause finden. Und jetzt das Kinderhospiz Sankt Nikolaus in Bad Grönenbach. Seit 2007 besteht das Kinderhospiz, 50 Mitarbeiter kümmern sich um die Patienten im Alter von null bis 18 Jahren - und um deren Familien. Das Kinderhospiz im Unterallgäu ist das einzige in Bayern, rund 15 gibt es insgesamt in Deutschland. Mit einem Kinderhospiz verbinden die meisten eine Endstation für sterbenskranke Kinder, doch das trifft auf St. Nikolaus nur teilweise zu. Im Unterschied zu Erwachsenenhospizen wird hier die gesamte Familie bereits ab der Diagnosestellung einer unheilbaren und lebensverkürzenden Krankheit des Kindes begleitet - und nicht nur in der letzten Lebensphase des Kindes. Die Worte "Sterbehaus" oder "Todeshaus" beschreiben nicht, was in dem Kinderhospiz vorgeht, eher die lateinische Wortherkunft von "palliativ" als "schützende Ummantelung". Kinder mit Behinderungen, verursacht etwa durch Sauerstoffmangel bei der Geburt, genetischen Schäden, Muskel- und Organerkrankungen werden dort betreut. Krebspatienten bilden nur einen kleinen Teil. Kinderhospize haben unterschiedliche Ansätze und andere Handlungsziele als Hospize für Erwachsene. Gemeinsam ist beiden, dass sie sich an schwerstkranke Menschen mit lebenslimitierenden Erkrankungen wenden. Während im stationären Hospiz für Erwachsene die Schwerstkranken und Sterbenden ihre letzte Lebensphase verbringen, nehmen stationäre Kinderhospize neben den betroffenen Kindern auch Eltern und Geschwisterkinder auf. Die jungen Patienten werden in der Regel für einige Tage oder Wochen medizinisch und pflegerisch betreut. Die gesamte Familie kann sich erholen, neue Kraft tanken, um gestärkt wieder nach Hause zu gehen. Nur ein geringer Anteil der betroffenen Kinder stirbt im Kinderhospiz. Ziel ist ganz klar, dass die Kinder im vertrauten Umfeld zu Hause sterben dürfen. Die Betreiber des St. Nikolaus beschreiben die Einrichtung als einen Ort, an dem die ganze Familie entlastet wird und nicht nur das kranke Kind. Für die betroffenen Familien stehe der Erholungsfaktor im Vordergrund. Deshalb ist das Kinderhospiz für viele Familien die einzige Gelegenheit, auszuspannen. Hier wissen sie, dass ihr krankes Kind gut versorgt wird. Ein Team aus Pflegefachkräften, Pädagogen und Therapeuten kümmert sich um die kleinen Gäste und ihre Familien. Zwölf Ehrenamtliche unterstützen das Team, denn auch im Kinderhospiz ist der Mangel an Pflegepersonal zu spüren. Die Kinder erhalten verschiedene Therapien. Die Familienmitglieder haben die Chance, sich wieder einmal um ihre Bedürfnisse zu kümmern. Dazu gehört bei vielen vor allem, einmal durchzuschlafen oder einfach in Ruhe ein Buch zu lesen. Denn in den meisten Familien steht das kranke Kind im Mittelpunkt. Während des Aufenthalts im Kinderhospiz bekommen die gesunden Geschwister die Gelegenheit, über ihre Gefühle zu sprechen und Fragen zu stellen. Die Eltern können sich während des Aufenthalts mithilfe von professionellen Trauerbegleitern mit dem Tod des eigenen Kindes auseinandersetzen. Dazu gehört auch das Fahnenritual. Die Eltern basteln bei ihrem ersten Aufenthalt eine Fahne, die im Haus aufgehängt wird. Stirbt eines der Kinder, wandern die Fahnen in den Erinnerungsgarten. Die verwaisten Eltern bleiben auch nach dem Tod ihres Kindes ein Teil der Gemeinschaft. Die Eltern bekommen Hilfe von einem Trauerbegleiter. Neben dem Mangel an Fachpersonal müssen sich viele Kinderhospize um ihre Finanzierung Sorgen machen. Die Krankenkasse übernimmt nur einen Teil der Kosten für den Aufenthalt eines kranken Kindes. Der Rest und der Aufenthalt der Familienmitglieder finanzieren sich aus Spenden. Jährlich wird eine Million Euro an Spendengeldern in Bad Grönenbach benötigt. Der Passauer Kreis e.V. will hier einen kleinen Beitrag leisten. Jetzt auch unterstützt durch die Pfarr-Caritas Vilshofen. Wer mit einer Spende mithelfen möchte, kann dies durch eine Überweisung an den Passauer Kreis e.V., IBAN: DE 63 7405 0000 0000 0144 49 – Verwendungszweck: Kinderhospiz - die Spenden gehen zu 100 Prozent an das Kinderhospiz
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