PASSAUER KREIS e.V.     Verein für Politik, Kultur und Soziales
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Artikel 5 - Meinungsfreiheit 
Wie barrierefrei sind Stadt und Landkreis Passau? Passauer Kreis e.V. macht sich auf die Suche nach der barrierefreien Gemeinde Ministerpräsident Seehofer hat in seiner Regierungserklärung im November 2013 das Ziel vorgegeben, Bayern bis 2023 im öffentlichen Raum und im Öffentlichen Personennahverkehr barrierefrei zu gestalten.  Der Passauer Kreis e.V. startet jetzt seine Kampagne „Jede Barriere ist eine zu viel“. Der Verein geht dabei der Frage nach, wie barrierefrei sind bereits Stadt und Landkreis Passau. Seehofer hat zur Umsetzung des Ziels der Barrierefreiheit alle Ressorts der Bayerischen Staatsregierung unter der Federführung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration ein Grundkonzept 'Bayern barrierefrei 2023' erarbeiten lassen. Aus diesem Grundkonzept wurden drei Handlungsfelder priorisiert und im Juli 2014 vom Ministerrat beschlossen. Sie umfassen die Bereiche Mobilität (ÖPNV und Bahnhöfe), Bildung (Kinderbetreuung und Schulen) sowie staatliche Gebäude, die öffentlich zugänglich sind. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr bringt sich in den Handlungsfeldern Mobilität sowie öffentlich zugängliche Staatsgebäude ein. Außerdem hat es das Modellvorhaben 'Die barrierefreie Gemeinde' gestartet.  „Jede Barriere ist eine zu viel“. Unter diesem Motto geht der Passauer Kreis e.V. auf die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises zu. Sie versucht der Verein als Partner zu gewinnen. Die Menschen in Stadt und Landkreis will der Verein motivieren, sich Gedanken zu machen, wie barrierefrei ihre Kommunen bereits sind und wo Defizite vorliegen. Ziel ist es, die Kommunen für mobilitätsbehinderte Menschen in allen Bereichen zugänglich zu machen und ihnen damit die selbstbestimmte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu erleichtern. Handlungsbedarf kann auf vielen Feldern bestehen, wie Bildung und Erziehung, Verwaltung, Wohnen, Öffentlicher Personennahverkehr, Freizeit/Kultur/Sport, Handel/Gewerbe und Tourismus. Barrierefreiheit definiert sich als eine soziale Dimension. Sie ermöglicht es im Idealfall allen Menschen, in jedem Alter, gleichberechtigt, selbstbestimmt und unabhängig zu leben und gleiche Pflichten zu erfüllen. Sie beschränkt sich nicht auf ausgewählte Personengruppen, sondern schließt auch Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen mit ein. Oder wie es Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention festhält: „Wir Menschen mit Behinderung haben das Recht auf gleichberechtigten Zugang zur physischen Umwelt sowie zu Information und Kommunikation.“ Den Mitgliedern des Vereins ist durchaus bewusst, dass es die perfekte barrierefreie Kommune nicht gibt. Mit seiner Aktion will der Verein auf ein Thema hinzuweisen, das angesichts des demografischen Wandels bei einer immer älter werdenden Gesellschaft die Politik der nächsten Jahrzehnte bestimmen wird. Der Passauer Kreis e.V. will Einzelpersonen, Verbände und Gemeinden Mut machen, die sich bereits auf dem Weg gemacht haben, ein Stück Barrierefreiheit zu verwirklichen. Ziel muss eine „Gemeinde für Alle“ sein.   Dem Passauer Kreis e.V. geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme. Dabei wird der Verein das Gespräch mit Fachstellen und Fachleuten aus den Kommunen suchen. Weiterer Gesprächspartner werden Verbände sein, die sich bereits in der Vergangenheit für ein barrierefreies Bayern eingesetzt haben. Aber besonders die Menschen in Stadt und Landkreis will der Verein bei seinem Vorhaben das Leben barrierefreier zu machen sensibilisieren und als Mitmacher gewinnen.  Der Verein hofft auf viele Zuschriften. Menschen sollen sich an den Verein wenden um Mängel aufzuzeigen, Verbesserungswünsche zu machen. Die Mitglieder des Vereins hoffen auch auf zahlreiche Beispiele von gelungenen Vorhaben und Konzepten aus den Gemeinden. „In erster Linie erwarten wir Zuschriften von Menschen, die durch Barrieren in ihrer Lebensführung eingeschränkt werden. Daneben können wir uns aber auch vorstellen, dass junge Menschen, Schulen das Thema aufgreifen und versuchen Lösungen für Probleme vor Ort zu erarbeiten.  Bei der Aktion des Vereins geht es nicht darum jemanden an den Pranger zu stellen, vielmehr sollte im Dialog versucht werden, Probleme zu beseitigen“, so die Verantwortlichen im Verein. Zuschriften nimmt der Passauer Kreis entgegen unter: Passauer Kreis e.V., Postfach 25, 94501 Aidenbach bzw. unter baumgartner-max@t-online.de
100 Jahre Oktoberrevolution – Passauer Kreis e.V. verleiht Ausstellung zum Thema Kommunismus 2017 jährt sich die russische Oktoberrevolution zum 100. Mal. Mit der gewaltsamen Machtübernahme der Bolschewiki wurde die kommunistische Ideologie erstmals in einem Land zur Grundlage von Regierung, Gesetzgebung und Rechtsprechung gemacht. In den folgenden Jahrzehnten haben Kommunisten in verschiedenster Weise die Weltgeschichte mitgeprägt – nicht zuletzt mit ihren Diktaturen in Europa und Asien, aber auch Afrika und Süd- sowie Mittelamerika. Die Geschichte des Kommunismus prägt Deutschland und Europa bis in die Gegenwart. Das Bild des „Kommunismus“ in der Gesellschaft ist jedoch weiterhin diffus. Die Bandbreite der Deutungen reicht vom Verdikt, der Kommunismus sei eine verbrecherische Ideologie, mit mehr als 100 Millionen Todesopfern weltweit, bis hin zur Lossprechung des Kommunismus von den in seinem Namen begangenen Verbrechen, um in ihm weiterhin den Weg zu einer gerechteren Gesellschaft zu sehen. Vorherrschend ist jedoch letztlich Unwissen und auch Desinteresse. Der 100. Jahrestag der Oktoberrevolution sollte daher Anlass sein, um sich intensiver mit der Geschichte des Kommunismus zu beschäftigen. Die Plakatausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ beschreibt den Aufstieg und Niedergang der kommunistischen Bewegungen. Die Schau umfasst 25 Tafeln mit über 200 zeithistorischen Fotos, Dokumenten sowie QR-Codes, die mit Filmdokumenten im Internet verlinkt sind. Die Schau steht als Poster-Set im Format DIN A1 für die Bildungsarbeit zur Verfügung und kann ab sofort beim Passauer Kreis e.V. kostenlos bestellt werden. Sie ist das ideale Medium, um in Schulen und an öffentlichen Orten – etwa in den Foyers von Rathäusern, in Volkshochschulen, Stadtbibliotheken oder Kirchen – zur Auseinandersetzung mit dem Kommunismus und seinen Diktaturen einzuladen. Herausgeber der Ausstellung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum Berlin. Ihr Autor ist der Frankfurter Historiker Gerd Koenen. Interessenten wenden sich bitte unter der Mail: baumgartner-max@t-online.de an den Passauer Kreis e.V.
Artikel 5 GG Meinungsfreiheit
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